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Oberhausen - Thomas Feistl

Zu 1. Diese Frage kann ich nur mit einem klaren „JA“ beantworten.

Wir haben in Oberhausen einen sehr aktiven VDK, der eine hervorragende Arbeit leistet. Zusätzlich sind Mitbürger bei uns beheimatet, die im Bereich Menschen mit Behinderung professionell arbeiten. An unserer Inklusionsschule, der Grund- und Mittelschule Huglfing/Oberhausen, sind speziell ausgebildete Fachlehrer beschäftig. Gerade bei letzterem durften wir bereits sehr viel positive Erfahrung in den letzten Jahren sammeln. Allerdings muss selbstverständlich mit den betreffenden Personen erst gesprochen werden, ob sie für diese Aufgaben zur Verfügung stehen.

Zu 2. Wir, die parteifreie Wählerschaft Oberhausen, haben dies bereits für die nächste(n) Legislaturperiode(n) als Ziel aufgenommen. Es sollte heute eigentlich selbstverständlich sein, generell auf barrierefreie Infrastruktur zu achten.

Ich bin mir sogar sicher, dass es keine große Überzeugungsarbeit im Gemeinderat braucht, um einer landesweiten Zielvereinbarung beizutreten. Als Gemeinde sind wir gefordert, Mittel und Wege zu finden, die technischen, finanziellen und nicht zuletzt die gesellschaftlichen Hürden zu überwinden.

Zu 3. Auch hier kann ich nur mit einem klaren „Ja“ antworten.

Das inklusive Gemeinwesen stellt nicht nur die Bundes- und Landespolitik vor große Herausforderungen, sondern gerade auch die Kommunalpolitik. Darum stellt sich für mich gar nicht die Frage, ob ich den Antrag unterstütze. Ich bin der Überzeugung, dass wir nur durch aktive Arbeit auf diesem Gebiet die Herausforderungen meistern können.